Monthly Archive for December, 2008

Magnetic Island - Townsville

Hi!

Eine durchzechte Nacht und 4,5 Stunden Busfahrt später, hab ich mein Zwischenziel erreicht: Townsville.
Zwischenzeitlich hab ich allerdings eine Pläne etwas umgeworfen, sodass ich meine Zeit nicht in der Stadt sondern auf der Insel nebenan - Magnetic Island verbringen werde.

Zur Fähre hab ich mir nen Taxi mit Sean aus Kanada und Reilly aus Australien geteilt. Mit letzteren war ich dann auch im selben Hostel, da ich im YHA kein Zimmer mehr bekommen hab.
Hinterher stellte sich aber raus, das ich mit dem BASE eh besser bedient war, da hier Abends wenigstens was los war. :)

Den ersten halben Tag hab ich dann mit Reilly einfach nur am Pool und im Camp gechillt und Abends natürlich auf die Pauke gehauen! ;)
Dazu nur soviel: Mädls aus Dänemark sind echt durchgeknallt!

Am zweiten Tag sind wir dann nach nem anständigen Frühstück zu ner Wanderung in den National Park aufgebrochen, genauer gesagt zum Fots Walk.

Leider haben wir auf unserem Weg keine Koalas gesehen. War wohl einfach zu heiß an dem Tag.

Abends nochmal mit paar Schweizerinnen Billard gespielt und bisl was getrunken und dann gings auch schon wieder am nächsten Morgen zurück nach Airlie Beach - mit der Hoffnung nun endlich Segeln gehen zu können.

Alles in allem waren es zwei total gechillte Tage hier auf Magnetic Island, aber auch zwei anstrengende Abende. ;)

Liebe Grüße
Oliver

Airlie Beach - Teil 1

Dere!

Nach über 10 Stunden Busfahrt bin ich total gerädert um 9:30 morgens in Airlie Beach angekommen.
Nachdem ich mal wieder ein anständiges Hostel haben wollte, hab ich mir vorab ein Zimmer im YHA gebucht und genau da bin ich auch erstmal hingetrottet.
Leider war es nicht möglich vor Eins einzuchecken und ich musste erstmal warten -
und da gibt es doch nichts schöneres, als jede Menge Dreckwäsche zu waschen, um sich die Zeit zu vertreiben…

Mein Zimmer teilte ich dann übrigens mit nem Schwaben, nem Schweitzer und so nem Spasst aus Kiel. Der Trottel (sorry) hat sich doch tatsächlich darüber aufgeregt, als ich für EINE Minute die Tür zum Balkon offen lies…

Voller Vorfreude auf meinen Segeltrip hab ich die 5 Dollar Pizza von nebenan mit ein paar netten Leuten genossen, als ich den Anruf vom Tourveranstalter bekam:
Bla bla bla, Sie können morgen nicht segeln, weil das Boot im Arsch ist! WTF !!!

Also schnellstmöglich zu denen ins Büro gelaufen um die Sache zu klären.
Dort hab ich dann die wohl unfreundlichste Person in ganz Airlie Beach kennen gelernt.
Ich meinte eigentlich wenn ich schon über 500 AUD für nen Segeltrip bezahl, dann könnt ich nen anständigen und freundlichen Service erwarten - weit gefehlt!

Erstmal durfte ich ewigst warten und mich nebenbei noch dumm anlabern lassen, ich solle nicht fluchen! Das witzige daran ist, ich hab nichtmal mit ihr gesprochen, sondern mit einem Engländer. Auf die Antwort das ich nichtmal geflucht habe und nicht mit ihr spreche ging sie dann erst richtig los…

Nachdem tollem Service hab ich mir dann nur noch mein Geld zurück geben lassen und bin Schnurstracks wieder raus!

Nachdem nun mein ganzer Zeitplan übern Hauen geworden wurde und ich nicht wusste wie es weitergehen soll, bin ich erstmal wieder zu Peterpan Adventurs gegangen um möglichst schnell einen Ersatztrip zu bekommen.

Weil ich aber auf kein reines Partyboot zum besaufen wollten, sondern nen richtigen Segeltrip machen wollte, war der erste freie Platz Dienstag, 4 Tage später.
Immerhin hab ich noch relativ schnell was gefunden und war erstmal beruhigt. :)

Was aber jetzt die nächsten 4 Tage machen? In Airlie abhängen? Townsville streichen? Neee, dann halt mal wieder in den Bus und für paar Tage hochfahren! Was sind schon 4,5 Stunden Busfahrt und 45 AUD - einfach versteht sich…
Also ab nach Townsville!

Liebe Grüße
Oliver

Bundaberg - Rockhampton

Eines vorweg, die Busverbindungen hierher sind beschissen! Genauso mein erster Eindruck von der ganzen Stadt.

Also, spät Abends angekommen, machte ich mich auf die Suche nach einem Hostel. In der Backpacker Bibel - Lonley Planet - nachgeschlagen, versuchte ich mein Glück beim Hostel gegenüber.
Was für eine nichtvorhandene Gastfreundschaft! Man hat von Anfang an gemerkt das man hier in einer Arbeiterstadt ist.

Ganz anders die Begrüßung im Cellblock Backpackers. Die Dame in der Rezeption war mehr als freundlich und hilfsbereit, wow!
Wenig begeistert war ich von den Preisen hier: 28 AUD für nen 7ner Dorm OHNE AirCon oder mit dieser, aber nen 10ner Dorm. Das nenn ich mal gesalzen!
Und wie der Name schon impliziert ist das Hostel wie nen Knast aufgebaut, Waschraum inklusive. ;)

Aber da normalerweise auch nur Leute zum Arbeiten hierher komme und die Hostel diese auch noch vermitteln, können sie das einfach verlangen.

Nungut, da ich am ersten Tag zu spät dran war an einer Tour durch die Rumfabrik teilzunehmen, hab ichi das ganze um nen Tag verschoben.

Alles in allem war die Tour ok, aber man wurde viel zu schnell abgefertigt und durchgeschoben. Auch durften wegen der Flammbarkeit keine elektronischen Geräte mitgenommen werden. ABER die Proben nach der Tour waren klasse! 12 Uhr mittags und gleich mal zum Frühstück nen Rum-Frühstück, yeha! ;)

Kann euch den neuen Bundaberg Red und diesen Choco Rum wärmsten empfehlen!

Nun, wie ich schon geschrieben habe, sind die Busverbindungen leider mehr als beschissen, so musste ich leider Rockhampton auf meiner Route streichen und hab stattdessen den Nachtbus direkt nach Airlie Beach genommen und mir zumindest ne weitere Nacht im Hostel gesparrt.

Airlie, ich komme! Auf zum Segeln! :)

Liebste Grüße aus dem heiß, heißer Australien
Oliver

Fraser Island - Tag 2 und 3

Moin moin!

Am nächsten morgen bzw. noch mitten in der Nacht hat uns der Wecker wieder rausgeholt um rechtzeitig zum Indian Head zu kommen. Wenn ich mich recht erinnere war’s circa 04:30….
Mussten deswegen so früh raus, weil man nur bei Ebbe fahren kann und man morgens vom Indian Head aus Schildkröten, Delphine, Haie und Rocken sehen kann. :)

Gelohnt hat sich aber das Aufstehen schon allein durch den Wahnsinns Sonnenaufgang!

Angekommen sinds vielleicht 5 Minuten zu gehen bis man oben angekommen ist.
Lieder reicht dann ne Kompaktkamera doch nicht aus, um von der Entfernung was drauf zu bekommen. Daher auch nur ein paar Eindrücke von oben und vom anschließenden Kater-Frühstück ;)

Jetzt war erstmal Warten angesagt. Wie schon geschrieben ist das fahren nur bei Ebbe möglich und somit hatten wir ein paar Stunden zum chillen und nüchtern werden. ;)

Anschließend ging es weiter zum Maheo Wrack.
Muss aber sagen das es auf den Bildern immer etwas mystischer rüberkommt als es tatsächlich ist. Nichts desto trotz, für ein paar Minuten auf jeden Fall einen Stopp wert wie auch die Pinnacles kurz davor.

Als letzte Station auf dem Weg zum Nachtlager haben wir beim Eli Creek angehalten. Ein glasklarer Süßwasserfluss der ins Meer fließt.

War dann aber auch genug Programm für den Tag und wir haben uns hinter eine Düne verzogen und dort unser Nachtlager aufgeschlagen.
Ne zweite Gruppe von uns hat sich angeschlossen und so haben wir am Abend nochma richtig Party gemacht! :)

Nachdem am nächsten Morgen das halbe Camp “krank” war (vorallem Trevor, Ire und 32) ;) , haben wir unsere Zelte etwas später abgebrochen und haben auch den nötigen Walk zum Lake Walby gestrichen und sind lieber nochmal für nen halben Tag zurück zum Lake McKenzie gefahren.

Von dort aus gings dann zurück zur Fähre die wir mal geschmeidig verpasst haben und so auf die nächste warten mussen.

Als letztes stand nur noch die Wagen Inspektion und das saubermachen an und dann gab es die wohlverdiente Dusche im Hostel! Endlich sag ich euch!

Alles im allem MUSS mann auf Fraser Island gewesen sein! Einfach wunderschön dort und ein mords Spass noch dazu.

Als nächstes Stopp ich in Bundaberg und schau mir dort die Rumfabrik mit anschließender Probe an. ;)

Liebe Grüße
Oliver

Fraser Island - Tag 1

Dere!

Früh morgens (und ich meine früh!) mussten wir aufstehen um noch das abschließende Briefing für unsere 3-Tage-Tour zu bekommen und anschließend unseren Wagen mit allem nötigen zu beladen (Essen und Gun!) .

So ging es dann im Konvoi zur Fähre die uns nach Fraser Island übergesetzt hat.

Jetzt begann der Witzige Teil. Nach einem kurzen Stück Schotterpiste gings an den 120 Km langen Strand zum “Cruisen”. ;)

Da wir ja aber eine Self-driving Tour machten und nicht nur die vorgegebenen Mainspots anfahren wollten, haben wir uns kurzum dazu entschlossen mal links in den Regenwald einzubiegen. ;)

Dort wurde dann unser 4WD zum echten Tank (Panzer), nen richtiges Biest! :D

Gelohnt hat sich das ganze natürlich auch. Der erste See sah zwar ganz nett aus, aber zum schwimmen hat er uns dann doch nicht eingeladen.
Dafür war der zweite umso geiler! Keine Menschenseele weit und breit und das Wasser Kristall klar! Achja, auf Fraser is das alles Süßwasser, nix mit eckligem Salzwasser!

Danach gings noch weiter zu einem der Mainspots: Lake McKenzie.
Auch super super schön und weil wir sehr spät dran waren auch relativ leer, aber der Lake zuvor ist eigentlich nicht zu toppen.

Der Abend nahte und nun stand uns der Aufbau unseres Nachlagers bevor. Nachdem wir aber nur bei Ebbe fahren konnten, war es uns nicht möglich ganz zu den anderen aufzuschließen, also haben wir einfach unser eigenes Ding gemacht und direkt am Strand unsere Zelte aufgeschlagen.

Kurz mal gekocht und dann gings auch schon ans Feiern, yeha!

Irgendwann haben wir dann auch noch festgestellt das wir nen platten Reifen haben, um dann mitten in der Nacht etwas angetrunken noch nen Reifen zu wechseln. Abenteuer pur sag ich euch! ;)

So, das wars eigentlich mit Tag 1. Nummer 2 und 3 schreib ich mal separat, ist glaub ich angenehmer zu lesen. ;)
Eins hätt ich fast noch vergessen, unseren ersten Dingo haben wir natürlich auch gesehen!

So, das wars jetzt aber wirklich.

Liebe Grüße
Oliver

Rainbow Beach

Hi!

Nach ein paar Stunden Busfahrt mit Greyhound bin ich am späten Nachmittag in Rainbow Beach angekommen.
Von hier aus geht es dann einen Tag später weiter nach Fraser Island.

Gebucht hab ich dieses mal nen Packet bei Peterpan Adventures, was 2 Nächte in Rainbow, 3 Tage Self-guided Fraser und 3 Tage Segeln enthielt.

Da Peterpan hier das Dingo’s gehört, werden natürlich alle dort einquartiert. ;)
Aber was in diesem Fall überhaupt nicht schlimm war, da ich das Dingos hier nur jedem wärmstens empfehlen kann!
Sauber und super gemütlich, so kann man es glaub ich am besten beschrieben.
Pool, BBQ - alles selbstverständlich. Staff war auch freundlich und die Küche sauber. Leider hab ich vergessen Fotos von zu machen, sorry.
Aber nachdem es eh jeden Tag für 5 AUD nen Essen gibt, kochen hier nicht wirklich viele Leute selbst.

Ebenso gibt es nen Shuttlebus vom Hostel zu den Sanddünen, welche wir uns am ersten Tag noch schnell angeschaut haben. Selbstverständlich kostenlos. :)

Sonst gibts auch hier nicht sonderlich viel zu sehen, da es einfach nur der Ausgangspunkt für alle Fraser Touristen ist.

Achja, das es hier Abends schon mal länger werden kann, brauch ich wohl nicht zu erwähnen. ;)
Super witzig wurde es aber erst als ich Mat, nen Aussie, kennen gelernt habe und wir uns den Song “Eagle Rock” gewünscht haben! (btw - live Musik)
Ihr könnt ja mal googlen, vielleicht findet ihr den Zusammenhang zwischen Eagle Rock, Australien und Party machen ;)

Liebe Grüße
Oliver

Noosa

Servus!

Nachdem ich einen ganzen Tag im Australien Zoo verbracht habe, ging es anschließend mit dem kostenlosen Bus weiter nach Noosa Heads.
Klasse war natürlich das mich die Strecke Brisbane - Noosa nur 4,40 AUD an Fahrtkosten gekostet hat. :)

In Noosa angekommen, hab ich den Pick-up Bus vom Koala Backpackers genommen und bin dort abgestiegen.
Im Lonley Plant wird das Hostel als sauber und Partyzone beschrieben. Zumindest letzteres kann man so sagen, auch wenn es nicht gerade schwer ist wenn man sonst keine Auswahl hat. ;)
Um noch schnell den anderen Punkt, die Sauberkeit, anzuschneiden; ich kann dazu nur soviel sagen, dass 30 Sekunden Saugen die paar Kilogramm an Sand nunmal nicht rausbekommen und vom Badezimmer will ich lieber gar nicht berichten.

Highlight war sicher Mat, nen Engländer in meinem Dorm, der seinen Fuss dich eingebunden hatte und mir auf die Frage nach dem warum echt widerliche Fotos gezeigt hat! ;)
Er wurde nämlich in Thailand von einer Schlange gebissen und die ersten zwei Tage nur in nem lokalen Krankenhaus mit Pillen behandelt.
Als es dann nicht besser wurde, Bakterien sein Fleisch frassen und er fast sein Bein verlor, haben sie in nach Bangkok verlegt, wo er geschmeidige 5 Wochen lang verbringen musste!
Immerhin konnten sie sein Bein retten, auch wenn er nen Loch vom Knöchel bis zur Kniescheibe hat und sie ihm Fleisch und Haut entfernen mussten… echt gruslig sag ich euch!

Ja, ansonsten gibts in Noosa nicht wirklich zu tun. Surfen kann ich nicht und so schön der Nationalpark ist, mehr als nen Tag gibt er auch nicht her.

Was Noosa aber zu bieten hat, sind super nette Leute! Als ich auf dem Weg zum NP war, wurde ich von nem einheimischen Aussie angelabert wie schwül doch das Wetter sei. Daraus wurde dann 45 min über Gott und die Welt und vor allem über die Politik in Australien. ;)

Am Strand von Alexandria Bay traf ich dann Paul, nen eingewanderter Engländer, einsam und verlassen im Strand stehend.
Aus dem obligatorischen “how are u” wurde ein 2 Stunden gespräch über alles mögliche.
Danach bot mir Paul auch noch an mich zurück zum Hostel zu fahren, was ich natürlich nicht ausschlagen konnte. ;)
Auf dem Weg hat er mir dann noch all die tollen Villen hier in der Gegend gezeigt und erzählt was die Dinger wert sind (Paul ist Immobilienmakler).
Richtig krass von ich, dass sich Pat Rafter (ehemaliger Tennisprofi) hier mal eben zwei Häuser zu circa 4,5 Mio AUD gekauft und niedergerissen hat und jetzt einfach mal neu baut. ;)

Joa, das war’s eigentlich soweit aus Noosa. Wie gesagt, hier gibt es nicht wirklich sonderlich viel zu tun ;)

Nächster Stop: Rainbow Beach

Haltet die Ohren steif, liebe Gruße
Oliver